Vereinsgeschichte Seniorenbund Kallham Neumarkt Pötting


Vor vielen Jahren engagierte sich der damals junge ÖVP-Parteisekretär Josef Ratzenböck für die Belange der älteren Generation. Am 26. Juni 1956, also vor 70 Jahren, wurde der „Österreichische Rentnerbund – Landesgruppe Oberösterreich“ ins Leben gerufen.
Die Arbeit des OÖ-Seniorenbundes war von Anfang an vom Gedanken der Hilfestellung, der Gemeinschaft, der Solidarität und dem Wunsch geprägt, den Seniorinnen und Senioren eine Stimme zu geben. Die Vertretung der Interessen der Mitglieder in allen Pensionsangelegenheiten sowie Rechtsberatung und Rechtsbeistand wurden kostenlos angeboten. Die drei zentralen Säulen der Organisation – Interessensvertretung, Beratung und Information sowie Gemeinschaftsangebote – spiegeln diesen Ansatz bis heute wider. Ein wesentlicher Teil der Erfolgsgeschichte ist der Seniorenbund vor Ort bei den Menschen in den Bezirken und Ortsgruppen. Das große ehrenamtliche Engagement unzähliger Funktionärinnen und Funktionäre bildet das Fundament unserer Organisation. Sie sind es, die mit ihrem Einsatz Gemeinschaft gestalten, Begegnungen ermöglichen und das Miteinander der älteren Generation fördern.


Am Samstag, den 20. November 1960, wurde die Ortsgruppe Kallham - Neumarkt - Pötting im Gasthaus Berndorfer in Kallham gegründet.

Gründungsmitglieder waren:

Rudolf Gumpinger – Schuhmachermeister in Kallham
Rudolf Fraueneder – Kallham (Vater von Frau Schwarzlmüller)
Josef Seifried – Kfz Mechaniker in Neumarkt
Franz Kaufmann – Pötting
Anton Kumpfmüller – ÖBB-Bediensteter
Rudolf Aigner – Gemeindebediensteter in  Aspeth
Ferdinand Lindinger

Bei dieser Gründungsversammlung wurde Anton Kumpfmüller dann auch als Obmann gewählt. Im Jahre 1969 legte er seine Funktion als Obmann zurück. Mit 60 Mitgliedern wurde die Ortsgruppe im Juni 1969 an den neu gewählten Obmann Johann Eder, ÖBB-Pensionist in Neumarkt, übergeben. Eder führte die Ortsgruppe bis zu seinem Tod im Oktober 1975, wo er im Alter von 64 Jahren verstarb. Bei der Jahreshauptversammlung im Oktober 1975 wurde  August Ollinger, ÖBB-Pensionist aus Aspeth, von dem inzwischen auf 287 Mitglieder angewachsenen Verein einstimmig zum Obmann gewählt. Er leitete die Ortsgruppe 21 Jahre lang. Im November 1996 legte Ollinger die Funktion aus Altersgründen zurück. Durch sein Engagement ist die Gruppe auf über 400 Mitglieder angewachsen. Für seinen Einsatz und seine langjährige Funktion als Obmann wurde er von der Ortsgruppe zum Ehrenobmann ernannt. Zu seinem Nachfolger wurde Josef Hofinger, aus Güttling, einstimmig gewählt. Am 3. August 2002 verunglückte Sepp Hofinger so schwer, dass er seine Obmannfunktion nicht mehr ausüben konnte. Sein Stellvertreter Rudolf Schützenberger, Finanzbeamter aus Kirchbach , war bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Mit viel Hingabe und Leidenschaft konnte er zahlreiche Senioren begeistern und die Ortsgruppe wuchs auf über 450 Personen an. Im Jahr 2016 übernahm Frau Anna Anzengruber aus Geßwagen die Aufgabe der Obfrau die sie 9 Jahre mit viel Freude und Gespür ausführte. Bei der Jahreshauptversammlung im Dezember 2025  übergab sie dann diese Funktion an Gabi Altmann aus Aigen.